Inhaltsverzeichnis:
- Klettenbergpark als Fundort der Zehn-Zentner-Bombe
- Evakuierung von 8.400 Anwohnern
- Verkehrssperrungen und betroffene Linien
- Einsatzkräfte und Koordination durch Stadt Köln
- Rückkehr erst nach Entschärfung möglich
Klettenbergpark als Fundort der Zehn-Zentner-Bombe
Der Sprengkörper wurde bei Routineuntersuchungen im Boden entdeckt. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf prüften den Fund sofort. Nach einer detaillierten Begutachtung entschieden sie, dass die Entschärfung noch am selben Tag erfolgen muss. Die Bombe wiegt etwa 500 Kilogramm und stammt aus dem Zweiten Weltkrieg.
Ein Sicherheitsradius von 500 Metern um den Fundort wurde festgelegt. In diesem Bereich ordnete die Stadt Köln die vollständige Evakuierung an. Das betrifft zahlreiche Straßen und Wohngebiete. Eine ähnliche Situation hatte sich bereits zuvor in Lindenthal ereignet, als dort eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Köln-Lindenthal entschärft werden musste.
Evakuierung von 8.400 Anwohnern
Insgesamt sind 8.400 Menschen betroffen. Sie müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, bis die Gefahr beseitigt ist. Eine zentrale Anlaufstelle wurde in der Gesamtschule Lindenthal an der Berrenrather Straße 488 eingerichtet. Dort können sich evakuierte Personen aufhalten, bis die Freigabe erfolgt.
Die Feuerwehr Köln unterstützt die Evakuierung mit modernster Technik. Eine Drohne mit Wärmebildkamera überwacht das Gebiet, um sicherzustellen, dass alle Menschen den Sperrbereich verlassen. Kurz vor 21 Uhr war der erste Klingelrundgang abgeschlossen. Der Ablauf erinnert an frühere Einsätze in der Region, etwa bei der großen Bombenentschärfung in Köln 2024.
Verkehrssperrungen und betroffene Linien
Für den Verkehr gelten umfangreiche Einschränkungen. Mehrere Haupt- und Nebenstraßen bleiben bis zum Abschluss der Entschärfung gesperrt. Betroffen sind unter anderem:
- Luxemburger Straße (Hausnummern 449 bis 284/299)
- Berrenrather Straße (533 bis 383/374)
- Sülzgürtel, Klettenberggürtel, Elzstraße, Petersbergstraße
- Siebengebirgsallee, Urftstraße und Hardtstraße
Auch der öffentliche Nahverkehr ist eingeschränkt:
- Die Stadtbahnlinie 13 biegt ab Zülpicher Straße/Gürtel nach Sülz ab.
- Die Linie 18 fährt ohne Halt an den Stationen Sülzgürtel und Klettenbergpark vorbei.
- Busse der Linien 130 und 134 werden über den Gottesweg umgeleitet.
Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
Einsatzkräfte und Koordination durch Stadt Köln
Der Einsatz wird von der Stadt Köln koordiniert, in enger Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Düsseldorf und der Feuerwehr. Die Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität. Alle Maßnahmen wurden präzise abgestimmt.
Die Stadt betont, dass erst nach erfolgreicher Entschärfung die Rückkehr in die Wohnungen erlaubt wird. Weitere Informationen stellt die Stadtverwaltung über lokale Medien und ihre Online-Kanäle bereit.
Ähnliche Sicherheitsmaßnahmen waren auch bei früheren Funden notwendig, etwa beim Verdacht auf Weltkriegsbombe in Köln.
Rückkehr erst nach Entschärfung möglich
Nach Abschluss der Evakuierung beginnen die Spezialisten mit der Entschärfung. Die Dauer hängt vom Zustand der Zünder ab. Erst nach erfolgreicher Arbeit gibt die Einsatzleitung Entwarnung. Dann können alle Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Bis dahin bleibt der 500-Meter-Bereich gesperrt, und der Luftverkehr über dem Stadtteil wird kurzzeitig eingeschränkt. Die Stadt Köln bittet alle Betroffenen um Geduld und Kooperation.
Standort auf Google Maps prüfen:
Karte: Google Maps / Standort des Objekts
Quelle: WDR, MILEKCORP
FAQ
Wo wurde die Bombe in Köln entdeckt?
Die Zehn-Zentner-Bombe wurde im Klettenbergpark im Kölner Stadtteil Klettenberg bei Sondierungsarbeiten gefunden.
Wie viele Menschen mussten evakuiert werden?
Insgesamt mussten rund 8.400 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen, da sie sich innerhalb des 500-Meter-Sperrbereichs befanden.
Wann fand die Entschärfung statt?
Die Experten entschieden, die Bombe noch am selben Donnerstag nach der Entdeckung zu entschärfen.
Welche Straßen wurden gesperrt?
Mehrere Straßen, darunter Luxemburger Straße, Berrenrather Straße, Sülzgürtel, Klettenberggürtel, Elzstraße und Petersbergstraße, wurden vollständig gesperrt.
Gab es Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr?
Ja, die Linien 13 und 18 der KVB wurden umgeleitet, und die Buslinien 130 und 134 fuhren über den Gottesweg.
Wo konnten sich die evakuierten Personen aufhalten?
Für Betroffene wurde eine Anlaufstelle in der Gesamtschule Lindenthal an der Berrenrather Straße 488 eingerichtet.
Wer war für die Entschärfung verantwortlich?
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf führte die Entschärfung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Köln durch.
Wann durften die Bewohner zurückkehren?
Die Rückkehr war erst nach erfolgreicher Entschärfung und Freigabe des Sperrbereichs durch die Einsatzleitung erlaubt.