Inhaltsverzeichnis:
- Kampfmittel in der Gronewaldstraße entdeckt
- Evakuierung und Verkehrsprobleme
- Wiederholte Funde in kurzer Zeit
- Weitere Maßnahmen geplant
Kampfmittel in der Gronewaldstraße entdeckt
Am 5. August 2025 stieß ein Team bei Sondierungsarbeiten in der Gronewaldstraße 1 auf eine Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder. Der Fund ereignete sich gegen Mittag. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) trafen kurz darauf ein. Auch das Kölner Ordnungsamt begleitete die Maßnahme.
Der betroffene Bereich wurde mit einem Radius von 300 Metern abgesperrt. Laut Schätzungen leben dort etwa 2.500 Menschen. Die Behörden planen eine Evakuierung aller Personen in diesem Gebiet. Eine offizielle Anlaufstelle für die Betroffenen wird kurzfristig organisiert.
Evakuierung und Verkehrsprobleme
Die Entschärfung wird noch am 5. August erfolgen. Der genaue Zeitpunkt steht jedoch nicht fest. Während der Arbeiten ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Straßen in unmittelbarer Nähe der Fundstelle werden gesperrt. Details zur Verkehrsführung werden von der Stadt Köln gesondert mitgeteilt.
Für die Dauer der Evakuierung gelten folgende Maßnahmen:
- Sperrung des gesamten Gefahrenbereichs.
- Einrichtung eines zentralen Sammelortes für Evakuierte.
- Einsatz von Sicherheitskräften zur Überwachung.
- Bereitstellung von Transportmöglichkeiten für hilfsbedürftige Personen.
Wiederholte Funde in kurzer Zeit
Es ist bereits der dritte Bombenfund in Köln-Lindenthal innerhalb weniger Wochen. Am 29. Juli wurde eine britische 250-Kilo-Bombe mit Langzeitzünder entdeckt und erfolgreich entschärft. Zuvor, am 16. Juli, musste ein weiterer Fünf-Zentner-Sprengkörper mit Heckaufschlagszünder entfernt werden. Damals waren rund 7.500 Menschen betroffen.
Diese Häufung deutet auf eine verstärkte Belastung des Stadtteils mit Altlasten aus dem Krieg hin. Die Stadt Köln reagiert mit regelmäßigen Kontrollen und gezielten Suchmaßnahmen, insbesondere vor Bauprojekten.
Weitere Maßnahmen geplant
Die Behörden arbeiten eng zusammen, um Sicherheit und Koordination zu gewährleisten. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und die Stadt Köln werden in den kommenden Tagen weitere Sondierungen im Umfeld durchführen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und weitere Evakuierungen besser planbar zu machen.
Quelle: EXPRESS, www.milekcorp.com/de