Der Rosenmontagszug hat in Köln erneut Hunderttausende Jecken angezogen. Nach Angaben des Festkomitees Kölner Karneval verlief das Großereignis reibungslos und nach Plan. Trotz einer leichten Verzögerung erreichte Prinz René der Erste kurz nach 19 Uhr das Ziel auf dem letzten Wagen. Insgesamt zogen 12.500 Teilnehmer durch die Straßen und verteilten etwa 300 Tonnen Süßigkeiten sowie 300.000 Blumensträuße an die feiernde Menge.

Die Zukunft der Deutzer Kirmes bleibt ungewiss. Die Entscheidung, wer die Kirmes in den Jahren 2025 bis 2029 ausrichten darf, verzögert sich erneut. Nach einer Empfehlung der Auswahlkommission sollte die Gemeinschaft Kölner Schausteller (GKS) nach einer Unterbrechung wieder den Zuschlag erhalten. Allerdings liegt eine Vergaberüge vor, die das Verfahren weiter verzögert.

Am Samstagabend, den 15. Februar, wurde die Polizei zu einem Vorfall in der Kölner Straße gerufen. Ein Notruf erreichte die Einsatzkräfte um 21:13 Uhr, nachdem es zu einer Auseinandersetzung mit Verletzten gekommen war. Innerhalb von vier Minuten trafen zwei Streifenwagen an der Fußgängerzone ein.

Seit dem Jahreswechsel kostet das Deutschlandticket nun regulär 58 Euro. Trotz der Preiserhöhung scheint dies in Köln nicht zu massenhaften Kündigungen zu führen. Sowohl die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) als auch der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bestätigen, dass es keinen starken Rückgang der Abonnentenzahlen gibt. Dennoch verzeichnete die KVB mehrere tausend Kündigungen, was jedoch auch an einer gesonderten Regelung für die Sozialvariante des Tickets liegt.

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